„Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…“ und so gehört das Verschicken von Bildern und Videos über Soziale Medien heute zum Alltag in der digitalen Welt. Sexting, ein Kofferwort bestehend aus „Sex“ und „Texting“, beschreibt das Versenden und Empfangen selbstproduzierter, freizügiger Aufnahmen. „Sexting“ hat nicht nur wegen der grundsätzlichen Frage „Welche Bilder sollte ich über welche Kanäle überhaupt teilen?!“ ein schlechtes Image, sondern haben viele Fälle für Aufsehen gesorgt, in denen Intimfotos unerlaubt weitergereicht und z.B. an Schulen die Runde machten.

In dem Workshop blicken wir einmal etwas näher auf diese besondere Form der „modernen Kommunikation“ und besprechen, wie man im pädagogischen Kontext mit dem Thema umgehen kann. Was sind Gründe für Sexting? In welchen Szenarien findet Sexting statt? Ist Sexting per se negativ zu bewerten? Und was kann man tun, wenn im z.B. Schulkontext bekannt wird, dass eine Intimaufnahme tatsächlich im Umlauf ist?

Rebecca Krauß ist Referentin für Medienkompetenz und Mediengestaltung bei der EU-Intiative klicksafe, in der LMK-Medienanstalt RLP, in Ludwigshafen. Seit 2017 arbeitet sie als Medienpädagogin im Evangelischen Schifferkinderheim Mannheim e.V.

2009 schloss Rebecca Krauß zunächst eine Ausbildung als Mediengestalterin Bild und Ton im Offenen Kanal Ludwigshafen ab und studierte anschließend Kultur- und Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit dem Schwerpunkt Film und Digitale Medien und Theater/Literatur. 2013 fand sie den Weg zurück in die Metropolregionen Rhein-Neckar, um an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg den Master „E-Learning und Medienbildung“ zu absolvieren.  Neben ihrem Studium arbeitete sie freiberuflich in der außerschulischen Medienbildung und war nach dem Studium bis Sommer 2019 als Akademische Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an der PH Heidelberg tätig.